Tierarztpraxis Dr. med. vet. Klaus Oelfken
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6/2019

Leidiges Thema: Zeckenschutz

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass unsere Haustiere, insbesondere der Hund, genauso wie wir auch, durch Zeckenbisse ernsthaft erkranken können.

Für den Hund werden durch die Pharmaindustrie deshalb eine ganze Reihe unterschiedlicher Präparate angeboten. Für den Tierbesitzer ist es kaum möglich, sich ein objektives Bild zu machen. Einerseits soll es zuverlässig wirken, anderseits sind etwaige schädliche Nebenwirkungen unerwünscht. Dieser Wunsch ist verständlich, er kann aber leider nicht erfüllt werden. Unter dem Aspekt der Nutzen/Risiko-Bewertung schneiden die "Altbewährten" Spot-on Präparate mit abschreckender (repellierender) Wirkung aber immer noch am Besten ab. Neuere Wirkstoffe, die als Kautabletten verabreicht werden können, sind zwar eine vergleichsweise bequeme Lösung, erfüllen aber zentrale Forderungen nach einer abschreckenden Wirkungen nicht. Die Zecken müssen erst eine längere Zeit das Blut des Wirts aufnehmen, ehe sie abgetötet werden. In dieser Zeit kann es bereits zur Infektion des Wirts kommen. Überdies gibt es Berichte von vorkommenden Unverträglichkeitsreaktionen bis hin zu vereinzelten Todesfällen.

 

 

07-2018:  Wirksamer Impfstoff gegen "China-Seuche" (RHD1 und RHD2) in D erhältlich

 

 

Ab sofort steht in den Tierarztpraxen ein wirksamer Impfstoff gegen die sich immer weiter ausbreitende Chinaseuche der Kaninchen und Hasen zur Verfügung. Der Virus ist hochansteckend und wird u.a. auch durch Fliegen und Mücken übertragen. Eine 1malige Impfung ab der 10. Lebenswoche schützt für 1 Jahr.

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Geänderte Tollwut-Verordnung

 

Für Hunde und Katzen und Frettchen, die am Reiseverkehr teilnehmen gilt nach wie vor eine Impfpflicht gegen Tollwut. Zum Identitätsnachweis ist seit 2012 ein Mikrochip zwingend vorgeschrieben. Die Übergangsfrist für Tätowierungen ist seither abgelaufen. Wir bitten um Beachtung.

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Fuchspopulation birgt Gefahren !!

Update 2017: Die Fuchs-Räude hat sich in den Ufergemeinden, aber auch im Hinterland, immer stärker ausgebreitet und kommt mittlerweile beim Hund flächendeckend vor. Lassen Sie Ihren Hund, beim Auftreten von starkem Juckreiz untersuchen und ggfls.  behandeln. Die Fuchsräude ist hochansteckend und führt unbehandelt zu schweren Erkrankungen. Darüberhinaus besteht eine gewisse Ansteckungsgefahr auch für den Menschen.

Aktuell haben wir auch  Erkrankungsfälle bei Hauskatzen (Freigänger). Die Fuchsräude läßt sich im Allgemeinen gut diagnostizieren und erfolgreich behandeln. Es kommt aber zu keiner andauernden Immunität nach überstandener Erkrankung. Im Gegenteil scheinen einmal infizierte Hunde häufiger an Rezidiven bzw. Neuinfektionen zu erkranken.

Zur Behandlung stehen gut verträgliche Spot-on Medikamente zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KONTAKT:

Dr. med. vet.

Klaus Oelfken

Uferweg 2

88079 Kressbronn

Tel. 07543 500990

Mail: dr.oelfken@aol.com

An Sonn- und Feiertagen gilt in Baden-Württemberg:

Rufen Sie immer zuerst Ihren Haustierarzt an!!

 

 

Außerhalb der Sprechzeiten sowie an Wochenenden erreichen Sie uns unter der Praxisrufnummer (Weiterschaltung).

Falls wir nicht erreichbar sind, besteht die Möglichkeit sich mit einer der umliegenden Tierkliniken mit 24h-Dienst in Verbindung setzen:

Anicura Ravensburg 0751-7912570

Tierklinik Ravensburg

0751-3631410

Tierklinik Wasserburg

08382-98990

(in alphabet. Reihenfolge)

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